Starke Rolle von CeMOS im TransforMA-Projekt

In zunehmendem Maße erkennen Entscheidungsträger, dass nicht nur Wissenschaft und Technologie an sich wichtige Güter zum Erhalt des Wohlstandes in der Bundesrepublik Deutschland sind. Vielmehr ist  die Verkettung des wissenschaftlichen Fortschritts mit industriellem Fortschritt und einem verstärkten Verständnis von Technologie seitens breiter Bevölkerungskreise essentiell.

Auf genau diesen Aspekt zielt das Projekt TransforMA, welches mit einer Fördersumme von 12 Mio € von der Hochschule Mannheim und der Universität Mannheim eingeworben werden konnte.

CeMOS spielt in diesem Projekt eine zentrale Rolle. So wurde CeMOS am 12. Jan 2023 die Ehre zuteil, bei einem Besuch der Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gleich sechs Technologie-Beispiele präsentieren zu dürfen:

  • Ein Beitrag zur Energiewende durch die nächste Generation von Wärmespeichern, die es ermöglicht in Verbindung mit Wärmepumpen deutlich bessere Speichermöglichkeiten als Batterie-Speicher zu realisieren. Hiermit verbunden wurde auf eine der vier aktuellen Ausgründungen CeMOS hingewiesen.
  • Der flächendeckend mögliche Einsatz von 3D-Darstellungen für Schulung, Wissenschaft und technologische Zusammenarbeit über weltweite Distanzen. Die sogenannte digital erweiterte Realität („Augmented Reality (AR)“) und die damit verbundene virtuelle Überlagerung digitaler Zwilling, also digitaler Abbildung der Realität, mit realen Bildern ermöglicht effektive Zusammenarbeit
  • Die preiswerte und in breitem Raum ermöglichte Gewinnung von Umweltdaten durch den Umweltmesswürfel ProxiCube und damit eine Steigerung von Wohlfühlklima und Energie-Einsparung
  • Im führenden Zentrum für Massenspektromie-Bildgebung in Baden-Württemberg werden aus Spitzenforschung in den Bereichen Gesundheit und Lebenswissenschaft Dienstleistungen für die Pharmazeutische und Biotech-Industrie, z.B. für die Entwicklung von mRNA-Therapeutika oder die automatisierte Suche nach neuen Wirkstoffen.
  • Dienstleistungen bei der Entwicklung von 3D-Zellkulturmodellen menschlicher Erkrankungen für die digitalisierte Wirkstoffsuche dienen der Vermeidung von Tierversuchen.
  • Eine 3D-gedruckte medizintechnische Hilfsapparatur, die Tumorbiopsien patientenschonend sowohl für die klassische Diagnostik als auch für moderne Massenspektrometrie vorbereitet.

Die einzelnen Technologien und ihre gesellschaftliche Bedeutung werden in der nächsten Zeit hier nochmals ausführlich dargestellt.

Auf jeden Fall haben wir uns über das große Interesse seitens der Landesregierung sehr gefreut. Das motiviert dazu, noch mehr Transfer anzugehen!


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