CeMOS jetzt Teil eines europaweiten Forschungsnetzwerks im Bereich der Wirkstoffsuche

Seit dem Jahr 2019 ist das Forschungszentrum CeMOS (Center for Mass Spectrometry and Optical Spectroscopy) vermehrt auch in der internationalen Forschung aktiv. Im Rahmen des neuen Horizon 2020 EU-Projekts „EU-OPENSCREEN-DRIVE“ soll die öffentliche Arzneimittelforschung durch moderne Technologien vorangetrieben werden.

Mit aktuell 33 Partnern aus 16 Ländern, darunter sehr renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Karolinska-Institut in Schweden oder dem Weizmann-Institut in Israel, bietet das Konsortium EU-OPENSCREEN-DRIVE eine europaweite, öffentliche Forschungsinfrastruktur für Wirkstoff-Testsysteme und chemische Biologie. Hauptziele von EU-OPENSCREEN sind die Erstellung einer Wirkstoffbibliothek mit über 100.000 chemischen und biologischen Substanzen und deren Untersuchung in Hochdurchsatz-Testsystemen. Über einen Zeitraum von vier Jahren soll das Netzwerk nun zusätzlich durch moderne Technologien ergänzt werden.

Neben SINTEF, einer der größten, unabhängigen Forschungsorganisationen in Europa mit Sitz in Norwegen, wird CeMOS die öffentliche Wirkstoffforschung mit Techniken aus der Massenspektrometrie wie dem Gewebeimaging unterstützen. Das Bruker Zentrum an der Hochschule Mannheim unter Leitung von Prof. Dr. Carsten Hopf bietet dabei durch seine modernste Geräteausstattung eine ideale Plattform.

„Die Mitarbeit in diesem exzellenten Konsortium bestätigt unsere Strategie, durch weltweite Kontakte in der pharmazeutischen Industrie und der akademischen Forschung neue Technologien für die Wirkstoffforschung in die Industrie und die öffentliche Nutzung zu transferieren“, kommentierte Prof. Hopf.

EU-OPENSCREEN-DRIVE ist das zweite EU-Forschungsprojekt der Hochschule Mannheim. Die Arbeitsgruppe Hopf war bereits in den Jahren von 2013 bis 2017 am EU Projekt „MITIGATE“ im Bereich der medizinischen Forschung von Gastrointestinalen Tumoren beteiligt.


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