Forschungszentrum CeMOS kann auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurückblicken

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Das Forschungszentrum CeMOS (Center of Mass Spectrometry and Optical Spectroscopy) der Hochschule Mannheim, die derzeit umsatzstärkste Entwicklungs- und Transfereinrichtung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg, hat sein zweites Jahr erfolgreich abgeschlossen und die Ergebnisse und Erfolge in einem 38-seitigen Jahresbericht für das Jahr 2019 zusammengefasst.

Hierin wird erkennbar, dass CeMOS sich an der Spitze der Institute und Forschungszentren in Baden-Württemberg halten konnte. Mit über 4 Mio. € eingeworbener Drittmittel, 25 peer reviewed Veröffentlichungen und 65 Mitarbeitern zeigte sich CeMOS für diesen Spitzenplatz würdig.

Nach 6 im Jahr 2019 abgeschlossenen Promotionen arbeiten derzeit noch 25 Doktoranden an Themen der Bio-/Pharma-Analytik, Data Science/Chemometrie, Medizintechnik, Bildverarbeitung, Materialentwicklung, Prozessüberwachung und Verfahrenstechnik.

Neue Herausforderungen ergaben sich fachlich und organisatorisch:

  • In fachlicher Richtung wurde im Bereich Massenspektrometrie eine Automatisierung von zellbasierten MALDI MS Wirkstoff-Assays erreicht, was erfolgreich auf die Identifikation und Charakterisierung von Inhibitoren angewendet wurde.
  • Im Bereich der Bildgebung wurden die Teilgebiete Quantifizierung und Wirkstoffverteilung mittels Untersuchungen näher beleuchtet, um die Technik vorrangig auch zur Identifikation von Biomarkern und zur toxikologischen Überprüfung zu verwenden.
  • Im Bereich der Messgeräteentwicklung richtet sich die Forschungstendenz hin zu komplexen, ortsaufgelösten 2D- und 3D-Messgeräten, die nicht nur den sichtbaren Bereich des Lichtes nutzen, sondern Produkterkenntnisse vor allem im Bereich der Mittelinfrarot-, Fluoreszenz- und Ramantechnik gewinnen.
  • In organisatorischer Hinsicht ergaben sich Herausforderungen durch Verbundforschung in den Bereichen der Medizin- und Verfahrenstechnik. Waren und sind in der Biomedizin und Medizintechnik die Verbindung zu den medizinischen Fakultäten der Universität Heidelberg von besonderer Bedeutung, so sind die verfahrenstechnischen und analytischen Fragestellungen in die Verbünde mit Großchemie, Pharmaindustrie, mittelständischen Partnern und den Universitäten Karlsruhe, Braunschweig und Berlin eingebettet.

Durch die immer stärker werdende Vernetzung in der Stadt Mannheim, mit der IHK Rhein-Neckar und die zunehmende Sichtbarkeit gegenüber Landesregierung und Bundesministerien sowie durch deren finanzielle Unterstützung sieht CeMOS trotz aktueller Corona-Situation positiv in die Zukunft.

 


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